Da wir beim Terrarienbau speziell auf das zu haltend Tier eingehen, damit die optimalem Verhältnisse im Terrarium gewährleistet sind, habe ich lange nach einer kompetenten Stelle für eine Kotuntersuchung und vor allem mit Medikamentenversand gesucht und gefunden, denn was nützt ein positiver Befund ohne Behandlung. Deshalb unsere Meinung : "1 -2 Kotuntersuchungen pro Jahr sollten einem sein Tier schon wert sein!"

 

 Einfache und problemlose Kotuntersuchung mit unserem "Kotuntersuchungsset" - sowie Medikamente!

Das Reptilienlabor ist ein auf die Untersuchung von Reptilienproben spezialisiertes Labor
und Bestandteil der auf Reptilien spezialisierten Tierarztpraxis 
In diesem Labor werden  Kot- und Blutproben, mikrobiologische Abstriche und anderes Untersuchungsmaterial zur Diagnose von Reptilienkrankheiten untersucht.
Durch diese Spezialisierung und jahrelange Erfahrung können sichere Diagnosen gestellt werden und Therapie- und Präventionsempfehlungen gegeben werden.

Unser Set enthält:   Einen Luftgepolsterten Versandbeutel zum einfachen Versand
                               Ein Kotröhrchen für die Kotprobe
                               Einen bezahlten Untersuchungsauftrag "Kotuntersuchung" (nativ / Flotation)
                               inkl. Vordruck für Tierart, Geschlecht, Lebensalter, Körperlänge, Gewicht 
                               Einen Fragebogen " Zusendung notwendiger Medikamente"
                               inkl. Auftrag für Medikamente auf Rechnung
                         
                               Eine Anleitung zur Probenentnahme und Versand

Komplettpreis inkl. aller Versandkosten nur 22,50 €  ( Versand des Kotsets zu Ihnen und anschließend ins Labor )

Das Untersuchungsergebnis erhalten Sie umgehend durch eine E-Mail, inkl. Behandlungsvorschlag, falls ein behandlungswürdiger Parasitenbefall festgestellt wurde.
- Wenn Sie einen positiven Befund  bekommen haben, kann sich Ihr Tierarzt vor Ort gerne mit dem "Reptilien-Tierarzt" bzgl. der richtigen Medikamenten-Auswahl, -Dosierung und - Anwendung in Verbindung setzen.

Nur bei uns:  Im Interesse der Tiergesundheit besteht jedoch die Möglichkeit, dass wir Ihnen, das notwendige Medikament sowie eine Behandlungsanweisung zusenden. Für die Anwendung bei Terrarientieren besteht eine Ausnahme des allgemeinen Verbotes der Versendung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. So können Sie sich sicher sein, dass Sie für die spezielle Erkrankung das für die betroffene Tierart am besten geeignete Medikament in der richtigen Menge erhalten.
Auf Wunsch und gegen Rechnung sendet die Tierarztpraxis Ihnen bei einem positiven Befund ein Medikament zur Behandlung  inkl. Behandlungsplan zu,
falls kein Reptilientierarzt in Ihrer Nähe sein sollte. Einfach das Formblatt "Zusendung notwendiger Medikamente" mit einreichen.             
Beispiel: Kokzidien-Befall bei Bartagame = Spritze zur oralen Verabreichung ca. 8,-  bis  14,-  €  
Bei verschiedenen Parastien werden möglicherweise auch zwei verschiedene Medikamente benötigt , deshalb kann sich der Preis natürlich auch erhöhen!

Von einer prophylaktischen Behandlung (z.B. Wurmkur) ist jedoch dringend abzusehen, denn Tiere sollten nur Medikamente bekommen, die sie wirklich brauchen, und der Verzicht auf eine Kotuntersuchung verhindert das Aufdecken anderer Parasitosen. Eine Behandlung gehört, ebenso wie die Diagnostik, ausschließlich unter die Aufsicht eines Tierarztes, alles andere wäre nicht nur unzulässig, sondern auch nicht im Interesse der Tiergesundheit.

Parasitologische Kotuntersuchungen:
Die wichtigste Untersuchung, auch bei scheinbar gesunden Tieren, ist die frischen Kotes. Hier können unter anderem Würmer, Wurmeier und Einzeller (Kokzidien, Flagellaten (Geißeltierchen) und Ziliaten (Wimperntierchen)) gefunden werden. Diese Untersuchung sollte während der Quarantäne vor einer Vergesellschaftung oder dem Umsetzen in ein eingerichtetes Terrarium geschehen. Würde die Probe erst danach untersucht, müssten bei einem positiven Befund ebenfalls die anderen Tiere behandelt und das Terrarium wieder komplett gereinigt werden. Vor der Winterruhe und bei Neuzugang sollte auf jeden Fall eine Kotuntersuchung durchgeführt werden! Ein guter Allgemeinzustand der Tiere oder die Herkunft aus deutscher Nachzucht sind kein Garant für eine Parasitenfreiheit. Wildfänge tragen zwar oft exotische Parasiten in sich, die Parasitenbelastung ist häufig jedoch geringer als bei Nachzuchten.
Jeglicher Parasitenbefall mit potentiell pathogenen Organismen sollte behandelt werden. Während wildlebende Tiere zwar meistens mit Parasiten infiziert sind, herrscht hier in der Regel ein Gleichgewicht, so dass der Wirt keinen Schaden nimmt. In Gefangenschaft jedoch ist der Infektionsdruck höher, es kommt zur ständigen Autoinfektion (das Tier nimmt die Eier, Oocysten etc. der eigenen Parasiten auf), wodurch der Befall schnell zum Problem werden kann. Manche, oft relativ harmlose Parasiten, wie z.B. Oxyuren sind sehr schwer zu eliminieren, dennoch sollte ein Befall regelmäßig kontrolliert und bekämpft werden. Nimmt die Infektion überhand, kann auch ein "harmloser" Wurmbefall tödlich enden. In jedem Fall schaden die Parasiten dem Wirt.

Terrarienhygiene - Prophylaxe - um Krankheiten vorzubeugen
Um ein Terrarium gar nicht erst mit Parasiten oder anderen Erregern zu verseuchen, ist es notwendig so weit wie möglich sicherzustellen, dass die einzusetzenden Tiere von diesen nicht befallen sind. Hierzu ist es sinnvoll, das Tier tierärztlich untersuchen zu lassen, mindestens jedoch sollte eine frische Kotprobe untersucht werden. Ob ein Tier Parasiten hat oder nicht ist meist nicht mit bloßem Auge erkennbar und unabhängig davon, ob das Tier einen gesunden Eindruck macht, ein Wildfang oder eine Nachzucht ist, von privat oder in einem Zoofachgeschäft gekauft worden ist. Erst nachdem durch eine Kotuntersuchung (bzw. tierärztliche Untersuchung) festgestellt worden ist, dass die Tiere parasitenfrei sind, sollten Sie in ein eingerichtetes Terrarium gesetzt bzw. das Terrarium eingerichtet werden.
Doch nicht nur die Tiere, sondern auch Einrichtungsgegenstände können als Vektoren für Parasiten dienen. So werden häufig Milben mit einem Sack Bodengrund oder der neuen Korkrückwand eingeschleppt, da diese sich auch in Zoofachgeschäften nicht nur am Tier aufhalten. Auch gebrauchte Einrichtungsgegenstände müssen entsprechend gereinigt werden, um eine Infektion der Tiere mit z.B. Würmern oder Kokzidien zu vermeiden.
Die Ausbreitungsintensität von Parasitosen und die allgemeine Keimbesiedelung eines Terrariums kann durch schnellstmögliche Entfernung von Kot und Futterresten verringert werden. Während einer Quarantänehaltung sollte das Quarantänebecken täglich gereinigt werden. Wasserbehälter dürfen nur kurzzeitig eingesetzt werden. Um die Wideransteckung zu vermeiden ist es sinnvoll, Tiere, die gegen Parasiten behandelt werden, auch zu baden und ggf. den Kloakenbereich mit einer ganz weichen (!) Zahnbürste vorsichtig zu reinigen, da sich zwischen den Schuppen Wurmeier etc. befinden können.
Bei der Pflege mehrerer Terrarien ist es ratsam, für jedes Terrarium ein eigenes "Besteck" (Kotlöffel, Glas etc.) zu verwenden und Futter-/Trinkschalen in nur einem Becken zu verwenden. Auch nicht gefressene Futtertiere sollten nicht in einem anderen Terrarium angeboten werden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich nach jeder Tätigkeit an einem Terrarium, die Hände gründlich zu waschen, in manchen Fällen (Kryptosporidien) sind sogar Einweghandschuhe zu verwenden.                                                                               

                                                                                                                                                                            Terraristik Ruppert    Stand 2009


 Unser Kotuntersuchungsset sowie Beispiele verschiedener Befunde.

 Die einfache u. perfekte Lösung - Unser Kotprobenset mit Medikamentenversand !

 positiver Befund - mit Medikamentenzusendung nur bei uns!

Beispiel positiver Befund ohne Medikamentenzusendung

 

negativer Befund unseres Chamäleons