Die Psyche des Menschen – was steckt dahinter?

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Das Seelenleben des Menschen bzw. seine Psyche ist ein wahres Phänomen: Viele Forscher und Psychologen haben sich auf die Suche nach ihrer Funktion gemacht. Auch wenn vieles ergründet wurde, gibt es immer noch viele ungeklärte Fragen.

Wie entsteht das menschliche Verhalten?

Wir Menschen sind äußeren Reizen ausgesetzt, die dafür sorgen, dass wir uns in einer bestimmten Art verhalten.

Hierbei unterscheidet man zwischen der Interaktion mit der Umwelt und den Prozessen, die nur in uns selbst stattfinden.

Man ist z.B. in einer lauten Umgebung am Bahnhof (das ist der äußere Reiz), der sich dann auf unser Innenleben auswirkt -> Wenn der Mensch die lauten Geräusche nicht mag, dann wird er sich nach einem ruhigeren Platz am Bahnhof umsehen.

Die Umwelt ist der Reiz, der unsere innerpsychischen Abläufe steuert. Das Verhalten hingegen ist der Output eines Menschen.

Während des Inputs und des Outputs passieren im menschlichen Gehirn sehr viele Prozesse, die dann dafür verantwortlich sind, wie der Mensch sich schließlich verhaltet.

Wichtig: Menschen verhalten sich selektiv, wenn es darum geht äußere Reize zu verarbeiten (wir nehmen natürlich nicht alle Reize unserer Umwelt auf, denn das würde zu einer immensen Überforderung führen). Dadurch, dass wir uns nicht immer so verhalten, wie wir eigentlich wollen würden (z.B. leise sein, obwohl man lieber laut schreien möchte), bezeichnet man den Output als normativ.

Wenn unsere Seele nach Hilfe schreit….

Es gibt viele verschiedene Erkrankungen der Seele. Bei körperlichen Krankheitsfällen sollte immer auch Seelenforschung betrieben werden.

Man sagt, dass die Seele vom Menschen oftmals nicht gehört wird und damit sie endlich Gehör findet, schickt sie den Körper voraus (das manifestiert sich dann in einer Krankheit).

Es gibt sehr viele verschiedene Krankheitsbilder, die zum Teil auch schon sehr gut erforscht sind.

Burnout

Hierbei liegt eine Überforderung zugrunde. Menschen schaffen es nicht mehr durch ihren Alltag zu schreiten, ohne maßlos überfordert und erschöpft zu sein. Meist geht dieses Krankheitsbild auch mit einer Depression einher.

Angststörungen

Grundsätzlich ist Angst eine wichtige Emotion des Menschen, da sie dazu führt, dass man Gefahren frühzeitig erkennt und sich selbst schützen kann. Das Problem ist dann, wenn Menschen Angstreaktionen zeigen, wo es keinen offensichtlichen Grund gibt. Empfinden die Betroffenen Angst, dann können sie dies meist nicht kontrollieren und es kommt zu einem Ausnahmezustand.

Zu den Angststörungen zählt folgendes:

  • Phobien: Wenn Menschen beispielsweise eine riesengroße Angst vor der Höhe, vor dem Fliegen oder vor Spinnen haben.
  • Panikstörung: Immer mehr Menschen sind von sogenannten Panikstörungen betroffen – diese zeigen sich meist in Schweißausbrüchen, Herzrasen oder einem Schwindelgefühl.
  • Zwangsstörung: Meist gehen mit Angststörungen auch Zwänge einher (z.B. Waschzwang, Putzzwang usw.)

Einer Angststörung liegt oftmals die Angst zugrunde, die Kontrolle zu verlieren und deshalb vermeiden die Betroffenen die Situationen.

Es gibt verschiedene Faktoren wie beispielsweise traumatische Kindheit, schlechter Erziehungsstil oder neurobiologische Aspekte, die eine Angststörung hervorrufen können.

Borderline Syndrom

Borderline ist eine schwere Persönlichkeitsstörung, die vor allem durch Instabilität und Impulsivität gekennzeichnet ist. Der Betroffene durchlebt innerhalb kürzester Zeit verschiedenste Gefühle und kann dies nicht steuern. Die Ursache sind meist schlimme Erlebnisse aus der Kindheit.

Depression

Diese Krankheit ist in aller Munde und es scheinen immer Menschen davon betroffen zu sein. Sie kennzeichnet sich durch Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, mangelnde Freude und sozialem Rückzug.

Wenn man eine Depression erkennt, gibt es mittlerweile gute Maßnahmen dagegen. Falls man davon betroffen ist, sollte man sich unbedingt über die erste Hilfe bei Depressionen informieren.

Kann Social Media Depressionen auslösen? Hier die Antwort: http://www.wolf-terrarien.de/konnen-social-media-wirklich-depressionen-verursachen/

Daneben gibt es auch noch die Narzisstische oder Dissoziative Störung.

Fazit!

Viele Menschen leiden nicht nur unter körperlichen Krankheiten, sondern ihr Unbehagen zeigt sich auch in der Psyche.

Wenn die Seele leidet, sollte man unbedingt zeitnah Hilfe holen. Mittlerweile gibt es gute Einrichtungen, die eine gute und kompetente Hilfe anbieten.

Niemand muss sich auf dem Weg der Heilung schämen – die Seele ist nämlich ein wichtiger Teil von uns Menschen!

Falls man etwas gutes für seinen Körper allgemein tun möchte, kann man über eine Fastenkur nachdenken.