CBD beim Tier – Alle wichtigen Informationen zur Anwendung und Wirkung

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CBD gehört zu den wichtigsten Naturheilmitteln dieser Zeit und wird für vielfältige Behandlungsziele eingesetzt. Doch nicht nur Menschen profitieren von den heilenden Kräften der Cannabispflanze – auch Tieren kommt  der therapeutische Nutzen von Cannabidiol zugute. Wir gehen in unserem heutigen Artikel auf die genaue Wirkweise von CBD beim Tier ein und erteilen hilfreiche Tipps für die richtige Anwendung.

CBD gehört zu den bekanntesten Cannabinoiden der Hanfpflanze

CBD (Cannabidiol) gehört zu der Gruppe der Cannabinoide und wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Im Gegensatz zu THC besitzt CBD keine halluzinogene Wirkung und beeinträchtigt demnach nicht die Wahrnehmung. Vielmehr konnte in Studien nachgewiesen werden, dass ein durch THC erzeugter Rauschzustand durch die Aufnahme von CBD gelindert werden kann. Daher sind hierzulande ausschließlich CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent zugelassen. Demnach wird Hanföl in erster Linie mithilfe des CO2-Extraktionsverfahrens aus speziellem Nutzhanf gewonnen. Diese Hanfpflanzen weisen nur einen sehr geringen Anteil an THC auf, sodass der vorgegebene Grenzwert nicht überschritten wird.

CBD fördert die Gesundheit Ihres Tieres

Wenn auch mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien die positive Wirkung von CBD bestätigen, befindet sich die Forschung in diesem Bereich noch ganz am Anfang. Allerdings konnte dargelegt werden, dass CBD das Endocannabinoid-System von Menschen und Tieren beeinflusst und sich harmonisierend auf den gesamten Organismus auswirkt. So werden beispielsweise die Schmerzweiterleitung sowie auch Entzündungsprozesse nachweislich durch die Aufnahme von CBD gehemmt. Außerdem wirkt CBD ausgleichend sowie krampflösend und kann daher auch bei psychischen Leiden eingesetzt werden. CBD wird immer beliebter und kann für folgende Beschwerden beim Tier eingesetzt werden:

  • Angst sowie innere Unruhe
  • Epilepsie
  • Akute sowie chronische Schmerzen
  • Entzündungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Geschwächtes Immunsystem

Grundsätzlich besitzen alle Wirbeltiere ein Endocannabinoid-System, sodass sich die gesundheitsfördernde Wirkung bei den meisten Tieren zeigt. In erster Linie werden jedoch Katzen, Hunde sowie Pferde mit Cannabidiol behandelt.

Achten Sie auf den Reinheitsgrad sowie die Inhaltsstoffe des Hanföls

Wenn Sie CBD für Ihr Tier kaufen möchten, sollten Sie auf eine bestmögliche Produktqualität achten. Hochwertige Hanföle versorgen Ihren Vierbeiner mit einer Vielzahl wertvoller Nährstoffe. So sind die meisten CBD-Öle reich an weiteren Cannabinoiden, wie beispielsweise CBDA, CBC, CBN und CBD. Diese Cannabinoide unterstützen den positiven Effekt des Cannabidiols, sodass sich Beschwerden beim Tier noch effektiver lindern lassen. Die Vitalstoffe Eisen, Kalium und Kalzium stärken derweil die Immunabwehr des Tieres und fördern wichtige Stoffwechselprozesse im Organismus. Stellen Sie sicher, dass das ausgewählte CBD-Öl frei von schädlichen Rückständen ist.

Unser Tipp: Grundsätzlich zeichnen sich Hanföle, die mithilfe des CO2-Extraktionsverfahrens gewonnen wurden, durch den höchsten Reinheitsgrad aus.

So wird CBD-Öl korrekt dosiert

Wenn Sie Ihr Tier mit Cannabidiol behandeln möchten, stehen Ihnen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung. Grundsätzlich lässt sich Hanföl besonders präzise dosieren und wird daher von den meisten Anwendern bevorzugt. Das CBD-Öl kann entweder auf ein Leckerlie geträufelt oder direkt mit dem Futter vermischt werden. Da CBD sehr wirksam ist, sollten Sie mit einer sehr niedrigen Dosierung starten. Beginnen Sie mit einem Tropfen pro Tag und steigern Sie die Menge je nach Wirkung und Ausprägung der Beschwerden. Orientieren Sie sich zudem an dem Körpergewicht Ihres Haustieres sowie den genauen Herstellerhinweisen. Als Richtwert gilt etwa 0,1 und 0,4 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht bei Hunden und Katzen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Tier das Präparat auch gut verträgt und reduzieren Sie die Menge bei Bedarf. In der Regel sind bei der korrekten Anwendung keine Nebenwirkungen zu erwarten. Sofern sich Ihr Tier jedoch noch nicht vollständig an CBD gewöhnt hat, können sich einzelne Symptome, wie beispielsweise erhöhte Schläfrigkeit sowie Juckreiz, bemerkbar machen.

 

Unser Tipp: Wenden Sie sich vor der CBD-Anwendung stets an den behandelnden Tierarzt und stimmen Sie mit ihm die optimale Einnahmemenge ab.

 

Fazit: CBD hält Ihr Tier auf natürliche Art und Weise gesund

Die gesundheitsfördernde Wirkung von CBD lässt sich keinesfalls leugnen, sodass die Forschung sich auch künftig noch intensiv mit dem Cannabinoid befassen wird. Wenn Sie Beschwerden beim Tier auf natürliche Art und Weise behandeln möchten, sind Sie mit Cannabidiol sehr gut beraten. Dennoch sollte der Tierarzt stets in die Behandlung involviert werden, damit Ihr Tier auch vollends von dem heilenden Effekt des Cannabinoids profitieren kann.